
Boeing hat von der US-Marine einen Auftrag im Wert von 121 Millionen US-Dollar erhalten, um maritime Patrouillenflugzeuge des Typs P-8A Poseidon zu modernisieren, die sowohl von den Vereinigten Staaten als auch von Australien betrieben werden.
Laut einem Bericht von Defence Blog umfasst die Vereinbarung Verbesserungen der Missionssysteme, der Kommunikationseinrichtungen und der Kampffähigkeiten der Plattform.
Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums werden die Arbeiten technische Entwicklung, Systemintegration, Tests und technische Unterstützung umfassen, um neue Fähigkeiten in die P-8 zu integrieren, eines der wichtigsten U-Boot-Jagdflugzeuge der westlichen Welt. Der Vertrag umfasst Flugzeuge der US-Marine sowie der Royal Australian Air Force (RAAF).

Die auf dem Verkehrsflugzeug Boeing 737 basierende P-8 Poseidon wird für maritime Patrouillen, Langstreckenüberwachung, U-Boot-Abwehr und den Kampf gegen Überwasserziele eingesetzt. Das Flugzeug spielt eine zentrale Rolle bei der Überwachung maritimer Aktivitäten in strategisch wichtigen Regionen wie dem Indopazifik.
Die Arbeiten werden hauptsächlich in den Einrichtungen von Boeing in den Vereinigten Staaten durchgeführt und sollen in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die P-8-Flotte gegenüber neuen Bedrohungen und sich wandelnden operativen Anforderungen auf dem neuesten Stand bleibt.

Die Modernisierung erfolgt zu einer Zeit, in der die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten einen zunehmenden Fokus auf maritime Überwachung und die Verfolgung von U-Booten legen, insbesondere angesichts der wachsenden maritimen Fähigkeiten Chinas im Pazifikraum. Das Programm stärkt zudem die Interoperabilität zwischen den amerikanischen und australischen Streitkräften.
+ US-Marines starten Aufklärungsdrohne von Schiff im Südchinesischen Meer
Foto: Marieliza Rosales | Royal Australian Air Force. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
